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Presseblog

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6. Juni 2012

Hahle ist Modellquartier für Bildung und Klimaschutz

Bürgermeisterin Nieber lud Bürger zum Dialog - Planungschef Jacobs informierte über den Stand des geplanten Klima-Quartiers

 

STADE. Energiekosten und Klimaschutz bestimmen die Zukunft des Wohnungsbaus und der Sanierungen im Bestand. Vor diesem Hintergrund gibt es Förderprogramme und staatliche Lenkungsinstrumente, um Gebäude so zu gestalten, dass der Energieverbrauch, allen voran beim Heizen, deutlich sinkt. Ein solches Förderprogramm ist die "Klimagerechte Stadtentwicklung - energetische Stadtsanierung". Mit dem Stadtteil Hahle ist Stade in dieses Programm aufgenommen worden. Hahle soll nun über dieses spezielle Stadtsanierungsprogramm zum Klima-Quartier entwickelt werden.

Mittlerweile sind die Vorplanungen und Konzepte für das Klima-Quartier kurz vor dem Abschluss, berichtete jetzt der Stader Fachbereichsleiter für Stadtplanung, Nils Jacobs, auf einer Bürgerversammlung in der Hahler Grundschule. Im Frühherbst sollen die Untersuchungsergebnisse und das Konzept in einer erneuten Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Bürgermeisterin Silvia Nieber hatte eingeladen, um den Hahlern im Dialog die neuesten Entwicklungen im Stadtteil zu erläutern. Dazu gehörte neben dem Klima-Quartier auch das sogenannte Bildungshaus Hahle, das in der Umsetzung einen Schritt weiter ist. Nach diesem Bildungshauskonzept werden Schule und die der Schule zugeordnete Kinderbetreuung (Kita und Hort) ganz eng miteinander vernetzt und gemeinsame Bildungskonzepte umsetzen. Das sei ein in dieser Form bundesweit einmaliges Projekt, berichtete Schulleiter Marc Rohde stolz. Der Betrieb von Kindertagesstätte und Hort ist jetzt gerade gestartet und soll in den kommenden zwei, drei Jahren auf je 30 Plätze ausgebaut werden. Die Betreuungszeiten liegen zwischen 7 und 18 Uhr.

Die Grünfläche vor der Schule, die zum Bürgerpark für die Hahler ausgebaut werden soll mit Spielplatz, Bolzplatz und auch Ruhezonen, ist zwar durchgeplant, aber bisher nur ansatzweise umgesetzt. In diesem Herbst aber ständen 50 000 Euro für weitere Maßnahmen zur Verfügung. (pa)

 

Quelle: Tageblatt Online vom 06.06.2012

Stader Tageblatt - Hahle ist Modellquartier für Bildung und Klimaschutz
Stand 06.06.2012
Seite 10 (oben links)
120606_sth_gesamt 10.pdf
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24. Mai 2012

Zwei Generation öffnen am Freitag ihre Schule (von links): Mark Seifert, Martina Lada-Hasenpusch, Hajo Stopp, Fabian und Gina Seifert. Svenja Hasenpusch mit ihrer großen Schwester Annika, die noch vor zwei Jahren mit Leonie Stopp hier zur Schule ging

Die Schule ist nicht mit dem Unterricht beendet

Grundschule Hahle arbeitet seit zwei Jahren im Ganztagsbetrieb - Am 25. Mai ist Tag der Offenen Tür mit Infos, Spielen und Grillen

 

Susanne Helfferich STADE-HADDORF. Seit fast zwei Jahren lebt die Grundschule Hahle schon ihren Ganztagsbetrieb. Doch jetzt erst findet sie Zeit, offiziell die Ganztagssschule einzuweihen. Dazu gibt es gleich zwei aktuelle Anlässe: Zum einen wird die Stadtteilschule in diesem Jahr 45 Jahre, zum anderen läutet sie gemeinsam mit der neuen Kindertagesstätte ihr Dasein als Bildungshaus ein. Am Freitag, 25. Mai, wird groß gefeiert.
Seit 45 Jahren ist die Grundschule Mittelpunkt des Stadtteils. So zumindest erleben es die Hahler. Die Schule ist - gemeinsam mit der sehr aktiven Kirche vor Ort - Grund, weshalb viele hier wohnen bleiben, etwa Hajo Stopp. "Ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebe hier, und meine Kinder wachsen hier auch auf", sagt der 43-Jährige. Er wurde 1975 in Hahle eingeschult, in eine moderne, frische Stadtteilschule. Die damalige Lehrergeneration prägte das Schulleben in Stade: Annelies Gersie, die später Schulleiterin wurde, oder Hartwig Faby, heute Schulleiter in Haddorf. "Schon damals waren die Lehrer an dieser Schule sehr engagiert", erzählt die 44-jährige Martina Lada-Hasenpusch. "Wenn wir da mal was nicht verstanden hatten, durften wir nachmittags in die Schule kommen, und unser Lehrer erklärte uns alles." Fast so wie heute: Die neunjährige Svenja Hasenpusch besucht die 4. Klasse und erzählt ganz souverän von der Lernzeit, in der die Kinder selbstständig ihre Wochenaufgaben erledigen. Was nicht verstanden wird, erklären die Lehrer. "Das entspannt das Familienleben total", berichtet Mutter Martina, "wenn die Kinder um 16 Uhr nach Hause kommen, sind sie mit allem fertig." Und die Kinder haben wir mehr Zeit zum Spielen".
Die zehnjährigen Zwillinge Gina und Fabian Seifert erzählen von den AGs, die sie für den Nachmittag gewählt haben: Basketball, Handball und Fußball für Fabian und Hits for Kids und Gitarre für Gina. Dort lernen sie neue Freunde aus den anderen Klassen kennen und spielen auch mit jüngeren Kindern. Für Martina Lada-Hasenpusch ist das ein großer Vorteil der Ganztagsschule: "Die sozialen Kontakte werden durch die AGs gefestigt." Die Kinder verschwinden nicht einfach nach Hause an PC oder Fernseher, sondern beschäftigen sich miteinander.
Fast so wie früher: Mark Seifert und Hajo Stopp schwärmen davon, wie sich früher immer alle nachmittags auf dem Schulhof trafen. "Da hat jeder mit jedem gespielt, Zehnjährige mit 18-Jährigen", so Stopp. "Und weißt du noch, der mit dem Holzbein? Das war der beste Torwart in ganz Stade." Eigentlich habe sich in Hahle wenig verändert. "Vor fünf Jahren gab es mal eine unruhige Phase. Da trauten sich Frauen und Kinder abends nicht mehr nach draußen", erzählt Stopp. Aber inzwischen sei wieder Ruhe eingekehrt im Viertel. Daran habe ganz sicher auch die Schule ihren Anteil. "Die verbindet. Erst geht man gemeinsam zur Schule, dann als Jugendlicher zur Jugendgruppe Ampel." "Und später treffen wir uns im Altenkreis", lacht Lada-Hasenpusch. So schließt sich der Kreis. Auch Schulleiter Marc Rohde schätzt die familiäre Situation im Stadtteil und an der Schule und lädt alle Ehemaligen zum Tag der offenen Tür am Freitagnachmittag ein.
Am Freitagvormittag feiert die Schule mit geladenen Gästen. Die Kinder führen selbst durch die Schule. Am Nachmittag wird das Gebäude um 16 Uhr für Gäste geöffnet. Ehemalige Schüler und Lehrer, künftige Erstklässler und andere Interessierte sind eingeladen. Es wird gegrillt, gespielt und über die Schule als Ganztagsschule informiert. Der Schulverein präsentiert sich und die Räume des neuen Bildungshauses können besichtigt werden. 

10. Mai 2012

Familienbildung: Eltern an die Hand nehmen

Mütter und Väter können sich von der Familienbildungsstätte Stade unterstützen lassen. Das Modellprojekt bietet Hilfe in vielen Bereichen.

 

Die ersten Lebensjahre sind für Kinder besonders wichtig, wenn es um ihre späteren Bildungschancen geht. Eine gewichtige Rolle spielt dabei, wie Eltern ihre Kinder erziehen und fördern. Doch einige Mütter und Väter sind damit überfordert. Diese Eltern sollen nun noch stärker an die Hand genommen und unterstützt werden. Die evangelische Familienbildungsstätte (Fabi) Kehdingen/Stade ist zu diesem Zweck jetzt als einer von 100 Modellstandorten deutschlandweit für ein Bundesprojekt ausgewählt worden, in Niedersachsen gibt es von diesen Standorten nur neun.

 

Umgesetzt wird das Projekt mit dem Namen "Elternbegleitung plus" in den Stader Quartieren Altländer Viertel und Hahle. Was soll dort genau passieren? Derzeit werden die beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Nicole Bube und Claudia Huntenborg zu Elternbegleiterinnen ausgebildet. Sie sollen zunächst zwei feste Elterngruppen gründen, jeweils eine im Altländer Viertel und eine in Hahle. "Wir wollen die Eltern in dem Umfeld abholen, wo sich die Kinder auch aufhalten", sagt Fabi-Leiterin Sonja Mäder. In Hahle sei für später noch eine zweite Gruppe angedacht, damit eine am Vormittag und eine am Nachmittag angeboten werden kann.

 

Jede Gruppe, bestehend aus sieben bis neun Teilnehmern, soll sich einmal in der Woche für eine Stunde treffen. Es sollen konkrete Probleme angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Dabei geht es auch um praktische Dinge wie zum Beispiel eine Hausaufgabenbegleitung, an wen sich Eltern wenden oder welche Übungen sie zu Hause mit ihren Kindern machen können.

 

Angedacht sind auch zusätzliche Hausbesuche der Elternbegleiterinnen und Einzelbetreuung. So können sie sich im direkten Umfeld der Kinder ein Bild davon machen, wo die Probleme und Schwierigkeiten sind und wie diese gelöst werden können. Zu möglichen Problemen könnte beispielsweise ein eingeschalteter Fernseher gehören, der das Kind beim Lernen ablenkt.

 

Am Dienstag haben sich alle an diesem Projekt beteiligten Akteure zu einem ersten Netzwerktreffen zusammengesetzt, um gemeinsam konkrete Ideen zu erarbeiten. Neben der Fabi waren vor allem die Kooperationspartner aus den betroffenen Stadtteilen gefragt. Dazu gehören zunächst Vertreter der beiden sogenannten Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration, die vom Bund gefördert werden. Das sind in der Hansestadt Stade die städtische Kindertagesstätte im Altländer Viertel und die DRK-Kita in Hahle.

 

Zu den weiteren Kooperationspartnern gehören die Montessori-Grundschule und das evangelische Familienzentrum St. Georg im Altländer Viertel sowie die städtische Kita in Hahle und das Bildungshaus Hahle mit der Grundschule und der städtischen Kita im Bildungshaus, die jetzt eröffnet wird. "Wir haben alle Kooperationspartner in die Planungen vorab eingebunden", sagt Fabi-Leiterin Mäder.

 

Gemeinsam haben die Projektpartner jetzt den weiteren Fahrplan konkretisiert. Sie legten fest, dass die Elternbegleiter in den Bereichen Familie, Kita und Schule sowie Freizeit ansetzen sollen. "Ein Beispiel ist die gesunde Ernährung. Dort gibt es in den Kitas und in den Schulen noch Defizite", sagt Simone Engels von der Fabi, die das Projekt "Elternbegleitung plus" koordiniert.

 

Weiterhin soll ein Koffer mit Büchern und Spielmaterial zusammengestellt werden. Mit diesem soll in den Gruppen zum Beispiel geübt werden, wie die Eltern einem Drei- oder Siebenjährigen kindgerecht vorlesen.

 

Nach Angaben der Projektkoordinatorin sollen die Elternbegleiterinnen Ende dieses oder Anfang kommenden Monats in den Institutionen den genauen Zeitplan festlegen. Spätestens im Herbst sollen die Elterngruppen starten. Bis dahin gilt es, das wichtigste Ziel für ein erfolgreiches Projekt zu erreichen. Es müssen Eltern angesprochen und überzeugt werden, die Hilfe der Elternbegleiter anzunehmen.

Dabei kommt es auf die Hilfe aller Beteiligten an. Sie wollen direkt auf die Eltern zugehen, für ihr Vorhaben werben. Es funktioniere nur, wenn alle Beteiligten mitmachen, ihre Kontakte und das bislang entstandene Vertrauen nutzen, sagt Projektkoordinatorin Simone Engels und ergänzt: "Es wird noch viel Händeschütteln notwendig sein."

 

Die Fabi möchte mit dem neuen Projekt auch an einen Teil ihrer bisherigen Arbeit anknüpfen. Seit 2006 gibt es "Familien erleben zusammen Sprache" (FezS), ein Programm zur Sprachförderung für Familien mit Kindern zwischen einem und drei Jahren. Ursprünglich richtete sich das Angebot nur an Menschen mit Migrationshintergrund, im vergangenen Jahr wurde es auch für Deutsche geöffnet.

 

Doch wenn die Kinder drei Jahre alt sind und in die Kita gehen, enden die FezS-Gruppen und zugleich "brechen auch Strukturen und Kontakte ab", sagt Simone Engels von der Fabi. Hier könne mit dem neuen Projekt angeknüpft werden. Die Bundesmittel für "Elternbegleitung plus" sind bis Ende 2014 bewilligt. Fabi-Leiterin Susanne Mäder sagt, so könne auch nachhaltig etwas in den Stadtteilen bewegt werden.

 

Artikel erschienen am 10.05.2012 bei Hamburger Abendblatt durch Lars Koch

9. Mai 2012

Terminankündigung zum Tag der offenen Tür am 25.05.2012
Quelle: Neue Stader Wochenblatt vom 09.05.2012 Seite 8
Neue Stader Wochenblatt 20120509 Seite_8[...]
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Sprache ist die Basis guter Bildung
Quelle: Tageblatt Online vom 09.05.2012
(http://www.tageblatt.de/db/Druckvorschau.cfm?DID=2278621)
Sprache ist die Basis guter Bildung.pdf
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4. April 2012

Projekt „Schulapfel“ in Hahle für ein weiteres Jahr gesichert
Quelle: Neue Stader Wochenblatt vom 04.04.2012 (http://www.kreiszeitung.net)
20120404 Neue Stader Wochenblatt Seite 1[...]
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28. März 2012

Nico Geiger (li.) und Resul Burak von der VLG-Theater- AG beeindruckten das Publikum Foto: Lions

Junge Akteure glänzen mit der „Löwenfabel“

Begeistertes Publikum beim „Lions“ Theaterabend

 

tp. Stade. Dem Aufruf des Stader Lions Clubs zur Teilnahme an einem Theaterabend mit selbst gestalteten Stücken sind zahlreiche Schüler aus Stade gefolgt. Eine große Schar begeisterter Jungschauspieler trat kürzlich in der voll besetzten Seminarturnhalle auf.
Mit der „Löwenfabel“ unterhielten Drittklässler der Grundschule Hahle und der Förderschule Ottenbeck das Publikum. Nico Geiger und Resul Burak von der AG „Darstellendes Spiel“ des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) begeisterten mit ihrer Inszenierung des Stücks „Die Insel“ von Athol Fugard.
Der Lions Club Stade, der in diesem Jahr 50. Geburtstag feiert, bedankte sich bei den Akteuren mit Karten fürs Kino, das Hamburger Schauspielhaus und Hagenbecks Tierpark.

Quelle: Neue Stader - Wochenblatt vom 28.03.2012

24. März 2012

STADE-HAHLE. Dank einer Spende des Deutschen Kinderschutzbundes kann die Grundschule Hahle das Projekt „Schulapfel“ für ein Jahr fortführen. Die Schule bietet für alle Schüler kostenlos eine gesunde Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels an. Während des Vormittags, zur Mittagszeit in der Mensa und am Nachmittag stehen die Äpfel den Kindern zur Verfügung. Die saftigen Äpfel sind bei den Kindern äußerst beliebt, und das Angebot wird sehr gut angenommen. Ein engagierter Vater holt die Äpfel wöchentlich bei einem regionalen Apfelbauern ab und bringt sie zur Schule. Dr. Henning Kehrberg (hinten) machte diese Spende möglich, die durch den Verkauf von gebrauchter Kinderkleidung und gebrauchtem Spielzeug in der Kinderschatzkiste – unter der Leitung von Melanie Jarck (hinten, links) – erwirtschaftet wurde.

Quelle: Stader Tageblatt vom 24.03.2012

21. März 2012

Schule und Kindergarten verschmelzen
Quelle: Neue Stader Wochenblatt vom 21.03.2012 S. 2
(http://www.kreiszeitung.net/)
Schule und Kindergarten verschmelzen kl.[...]
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Ein buntes Schuloutfit
Quelle: Neue Stader Wochenblatt vom 21.03.2012 S. 20
(http://www.kreiszeitung.net/)
Ein buntes Schuloutfit.pdf
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17. März 2012

Foto Bissinger

STADE. Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens hatte der Lions Club Stade Schülerinnen und Schüler eingeladen, einen Abend in der Seminarturnhalle mit „Theater-Spiel um die Löwen“ zu bestreiten. Vier Grup-pen folgten der Einladung: ein gemeinsames Team der Grundschule Hahle und der Förderschule Ottenbeck mit einer Löwen-Fabel, der Kurs „Darstellendes Spiel“ des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) mit Szenen zum Thema Integration (Foto), die BBS II-Theater-AG mit einer frei gestalteten Romeo-und-Julia-Szene und zwei Schüler der VLG-Theater-AG , die ein Zwei-Personen-Stück bestritten, in dem es um Moral, Courage und Menschenwürde ging. Die Lions belohnten die jungen Akteure mit viel Beifall und Ausflügen in Hagenbecks Tierpark, ins Hamburger Schauspielhaus oder mit Kino-Karten.

STADE-HAHLE. Riesengroße Freude bei den Grundschülern in Hahle: Sie haben kostenlos je ein Sweatshirt in den Farben Royal-blau oder Rot mit dem Logo der Grundschule Hahle erhalten. Möglich wurde dies durch eine Spende der Sparkasse Stade-Altes Land in Höhe von 1 500 Euro. Der Schulförderverein hat Angebote eingeholt und konnte günstige Sweatshirts erwerben. Der Dank der Schulleitung geht an die Sparkasse Stade-Altes Land für die Spende und an den Schulförderverein Grundschule Hahle e.V. für die Beschaffung.

 

Quelle: Stader Tageblatt S. 36 vom 17.03.2012

13. März 2012

Ein gemeinsames Haus für alle Kinder
Modellcharakter: In Hahle begleiten Kindertagesstätte, Hort und Schule gemeinsam den Bildungsweg
Quelle: Stader Tageblatt vom 13.03.2012
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8. März 2012

Sweatshirts durch Spende für Schulkinder der Grundschule Hahle finanziert

 

Am Montag, 05.03.2012, haben die Schulkinder der Grundschule Hahle kostenlos je ein Sweatshirt in den Farben royal-blau oder rot mit dem Logo der Grundschule Hahle erhalten. Die Freude bei den Kindern war riesengroß.

 

Möglich wurde dies erst durch eine Spende der Sparkasse Stade-Altes Land in Höhe von 1500 Euro. Dieses Geld haben wir unserem Schulförderverein Grundschule Hahle e.V. zur Beschaffung der Sweatshirts übergeben. Durch das Einholen von Angeboten konnte schnell ein günstiger Anbieter gefunden werden. Dort wurden dann die Sweatshirts bestellt, welche vier Wochen später auch geliefert und an die Kinder übergeben werden konnten.

 

Wir möchten uns insbesondere bei der Sparkasse Stade-Altes Land für die Spende, ferner auch bei unserem Schulförderverein Grundschule Hahle e.V. für die Beschaffung herzlich bedanken.

12. Februar 2012

Keinen Zuschuss und keinen Sozialfonds
Mittagessenförderung ist ab sofort eingestellt

Quelle: Neue Stader Wochenblatt v. 08.02.2012
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14. Januar 2012

Kleiner Artikel in der Presse, große Kosten für die Eltern!

Uneins über Förderung von Schulessen


Zwei Alternativen - Keine Mehrheiten STADE. Die künftige Förderung des Mittagessens in Ganztagsschulen durch die Stadt Stade ist offenbar ein schwer zu lösendes Thema. Jetzt wurden im Stader Schulausschuss zwei Alternativen diskutiert. Beide fanden bei einem Stimmengleichstand keine Mehrheit.
Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, einen gestaffelten Geschwisterrabatt einzuführen. Bedeutet: Für ein Einzelkind gibt es kein Geld, wenn zwei Kinder Mittagessen bekommen, gibt es für das zweite Kinde 50 Cent Zuschuss, für das dritte einen Euro. Das sei gerecht, nachvollziehbar und koste die Stadt unterm Strich 20000 Euro, argumentierte der für Schulen zuständige Erste Stadtrat Dirk Kraska.
Schulleiterin und Ausschussmitglied Monika Rieken dagegen beantragte, einen Sozialfonds einzurichten. Die Schulen sollten dann entscheiden, wer bedürftig ist und einen Zuschuss bekommen sollte. Das sei eine gezielte Hilfe. Der Vorschlag der Verwaltung dagegen arbeite nach dem Gießkannenprinzip. Kraska hielt dagegen, dass es bei der Sozialfonds-Variante keine nachvollziehbaren Kriterien gebe. Am Ende muss nun der Verwaltungsausschuss entscheiden. Dort wird es wohl eine knappe Mehrheit für den Verwaltungsvorschlag geben.
Die Stadt will auf jeden Fall Geld sparen. Bis vor wenigen Monaten wurden 60000 Euro Zuschüsse für alle Mittagessen in den Stader Ganztagsschulen gezahlt. Daran hat sich auch das Land beteiligt. Durch Einführung des Bildungs- und Teilhabepaketes, aus dem das Mittagessen für Kinder aus HartzIV-Familien bezuschusst wird, hat das Land seine Förderung eingestellt. Damit kam es auch bei der Stadt zu der Diskussion über die Bezuschussung. (pa) Zum Artikel

 

Konzept für Betreuung in der Schule

Stade will sich als familienfreundliche Stadt profilieren

 

STADE.. In der Stadt Stade soll es demnächst ein Konzept aller Schulen zur Ganztagsbetreuung von Kindern und zur weiteren Entwicklung von Ganztagsschulen geben. Dass die Verwaltung hier demnächst aktiv wird, versprach Stades Erster Stadtrat Dirk Kraska am Donnerstagabend im Schulausschuss. Angeregt hatte die Diskussion in dem Gremium die Leiterin der Montessori-Grundschule, Monika Rieken.
Sie rannte sowohl bei der Verwaltung als auch bei den Politikern offene Türen mit ihrem Antrag ein, ein solches Ganztagsschulkonzept in Angriff zu nehmen. Die Lehrervertreterin in dem Schulausschuss möchte zudem in dem Konzept ein "besonderes Augenmerk auf die Koordination mit nachschulischen Betreuungseinrichtungen" legen.
Konkret bedeutet das, dass auch etwa Vereine, Horte und Kitas sowie andere Jugendbetreuer in dieses Gesamtkonzept einbezogen werden sollen. Denn offenbar spielt Schule - besonders im Grundschulalter - eine immer großere Rolle bei der Betreuung der Kinder über die reine Unterrichtszeit hinaus. Diesem allgemeinen Trend müssen sich offenbar die Schulen und die Stadt stellen, zumal wenn sich Stade als familienfreundliche Stadt präsentieren will. Das war auch Konsens in dem Gremium.
Auf Kritik stieß die Rückzugsposition des Landes, das sich offenbar finanziell sehr zurückhält bei der nachschulischen Betreuung. Da werde sich immer mehr aus der Verantwortung gestohlen und den Kommunen die Last auferlegt, meinte etwa die SPD-Ratsfrau Sabine Giesler.
Antragstellerin Rieken ging es einerseits darum, die Angebote zu koordinieren, um Konkurrenz der Schulen um Mitarbeiter zu vermeiden. Andererseits sollen so alle beteiligten Partner einbezogen werden. Die Montessori-Schule im Altländer Viertel ist die Ganztagsschule in Stade mit den längsten Erfahrungen. Mittlerweile wollen immer mehr Grundschulen den Ganztagsbetrieb einführen. So sind derzeit die Grundschulen in Bützfleth und Wiepenkathen dabei, den Ganztagsschulbetrieb vorzubereiten. Den Segen der Stadt haben sie bereits.
Die Verwaltung will nun demnächst ein solches Gesamtkonzept mit den Beteiligten vorbereiten und dann in den Schulausschuss einbringen.



Quelle: Stader Tageblatt vom 14.01.2012

Auswirkungen

Sabine Keuchel mit ihren Kindern Nele, Enno und Annabell.Foto Helfferich

Dann fehlen 40 Euro im Etat

Stadt will Essenszuschuss kürzen - Ein Beispiel veranschaulicht die Folgen


STADE. Familie Keuchel ist eine von den Familien, die sich die Hansestadt in Zeiten des demografischen Wandels wünscht: Der Vater erwerbstätig, die Mutter engagiert - und mit vier Kindern. Doch das Leben als "kinderreiche" Familie ist schwer, weil kostenintensiv.
Jetzt könnte es noch kostspieliger werden, weil die Stadt die Mittagsessensförderung einsparen möchte, um neue Ganztagsschulen zu ermöglichen. "Wir fahren seit Jahren nicht in Urlaub. Und im Kino oder Theater waren wir schon ewig nicht mehr", sagt Thomas Keuchel. Auf das Auto könne die sechsköpfige Familie nicht verzichten. "Das brauchen wir, um den Familienalltag koordinieren zu können", so der Tischler. Was die Eltern nicht verstehen: "Einerseits möchte die Stadt Bevölkerungszuwachs und mehr Kinder, aber ausgerechnet da kürzt die Stadt."
Zwei der Kinder besuchen eine Ganztagsschule: die elfjährige Gesche die IGS am Hohenwedel und der achtjährige Enno die Montessori-Grundschule im Altländer Viertel. "Wir haben uns bewusst diese Schulen ausgesucht, weil uns die pädagogischen Konzepte überzeugen", sagt Sabine Keuchel, selbst Lehrerin in Familienpause und Elternvertreterin an beiden Schulen. Zu dem Konzept gehöre das gemeinsame Mittagessen in der Schule. "Das ist immer lustig, weil alle zusammen essen", erzählt Gesche.
Derzeit zahlen die Eltern dank des städtischen Zuschusses für das Essen an drei Tagen pro Kind monatlich 20 Euro. Das würde sich bei Wegfall der Förderung auf 30 bis 35 Euro erhöhen, ist sich Sabine Keuchel sicher. Wenn in zwei Jahren Annabell zur Schule kommt, hätten sie monatliche Kosten von 100 Euro statt 60 Euro. "Mit vier Kindern müssen wir ständig aufs Geld achten", so die Mutter. 40 Euro monatlich weniger belaste die Familie, die von nur mit einem Gehalt lebt. "An Büchern, oder gesunden Lebensmitteln wollen wir nicht sparen." Sabine Keuchel fände es gut, wenn nach Kürzung des Zuschusses ein Sozialfonds an Schulen eingerichtet würde, um betroffene Familien finanziell aufzufangen. (sh)

 

Quelle: Stader Tageblatt vom 11.01.2012



11. Januar 2012

In der Schule lernen und leben
Hahler Ganztagsschule wird von 90 Prozent der Kinder angenommen – Mitarbeiter werden knapp

Quelle: Stader Tageblatt S. 16 vom 11.01.2012
120111_sth_s16_4C_Lok2_1.pdf
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3. Dezember 2011

Quelle: Stader Tageblatt v. 03.12.2011

27. August 2011

Sprachförderung soll in den Kitas Haddorf und Hahle vorerst eingestellt werden!
Quelle: Stader Tageblatt vom 27.08.2011
VA-Beschlüsse und ihre Folgen.pdf
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7. Juli 2011

Schüler des VLG ziehen aus dem Gebäude der GS Hahle aus
Quelle: Stader Tageblatt vom 07.07.2011
Schüler entern den VLG-Neubau.pdf
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4. Juli 2011

Pressemeldung zum Fair-Play-Turnier 2011
Quelle: Stader Tageblatt - Nr. 153 - 140. Jahrgang - C 6438
Dicke Pötte fürs faire Spiel.pdf
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2. Juli 2011

Schreibschrift abschaffen?
Quelle: Neue Stader Wochenblatt - 02.07.2011 - Nr. 26a - 42. Jg. - S. 24
Schreibschrift abschaffen 1.pdf
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17. Januar 2011

Hahler sollen Quartierspark mitplanen

Planwerkstatt für Erwachsene und Jugendliche

 

STADE. Der Abenteuerspielplatz in Hahle erhält ein neues Gesicht und soll zu einem Quartierspark umgestaltet werden. Damit der neue Quartierspark für alle Bürger ein schöner und attraktiver Aufenthaltsort werden kann, bietet die Stadt eine Planwerkstatt für Erwachsene und zwei Planwerkstätten für Jugendliche (ab 10 Jahre) an. Bürgermeister Andreas Rieckhof lädt alle Hahler ein, an den Planwerkstätten teilzunehmen. Dort werden die Ideen und Wünsche für den neuen Park zusammengetragen, diskutiert und aufbereitet. Ein Planungsbüro ist mit der Erstellung eines Grün-Konzeptes beauftragt und betreut die Planwerkstätten. Die Vorschläge der Bürger fließen in die zukünftige Gestaltung des neuen Quartierparks ein.


Die Termine: Eine Planwerkstatt mit Erwachsenen wird am Sonnabend, 22. Januar, von 13 bis 17 Uhr durchgeführt. Zwei Werkstätten mit Jugendlichen werden am 12. und am 19. Februar ebenfalls von 13 bis 17 Uhr stattfinden. Alle Termine finden in der Grundschule Hahle statt. Anmeldung im Internet unter: www.stade.de

Quelle: Tageblatt online

 

25. November 2010

Grundschule Hahle und Markusgemeinde arbeiten Hand in Hand

Angebote unterstützen das Nachmittagsangebot der Schule

 

Den Artikel finden Sie hier.

Quelle: markuseinsichten - Ausgabe Dezember 2010 - Februar 2011

Ev.-luth. Markusgemeinde Stade

24. November 2010

Änderung vorbehalten

 

„Etat-Beratung“ im Schulausschuss ohne Inhalt

 

hr. Stade. Die Beratung über den Haushaltsplan für 2011 im Stader Schulausschuss geriet zu einer Farce: Rund 100 Seiten des Etat-Entwurfs rief Ausschussvorsitzende Monika Ziebarth (SPD) auf, ohne dass sich ein Mitglied des Gremiums zu Wort meldete.

 

Erst als es um die Abstimmung ging, kam die Ursache der ungewohnten „Enthaltsamkeit“ der Kommunalpolitiker ans Licht: Weder die SPD-Fraktion noch die CDU/WG/FDP-Gruppe hatten sich bis dahin ausführlich mit dem Haushaltsentwurf beschäftigt.

 

Ihre Zustimmung zu den Zahlen, für die der Schulausschuss zuständig ist, stellten Sprecher beider Gruppierungen denn auch unter Vorbehalt: Spätere Änderungen nicht ausgeschlossen. Darüber wird dann nicht mehr im Fachausschuss debattiert – der tagt vor dem Haushaltsbeschluss des Rates nicht noch einmal.

 

So bleibt unter anderem abzuwarten, was die Stader Politik zu dem im Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagenen Verzicht auf die Grundreinigung der Schulen in den Sommerferien sagt.

Quelle: Neue Stader Wochenblatt - 24.11.2010 - Nr. 47-41. Jg. - S. 4

Begeisterten mit ihrem Konzept: Marc Rohde und Ulrike Hermenau stellten das „Bildungshaus Hahle“ vor - Foto: hr

„Bildungshaus“ begeistert

 

Ab 2012: Kita-Kinder und Grundschüler lernen in Hahle mit- und voneinander

 

hr. Stade. In der Hansestadt Stade soll ein pädagogisches Vorzeigeprojekt realisiert werden, bei dem Kindergarten und Grundschule zu einer Einheit verschmelzen: Das „Bildungshaus Hahle“ hat gute Chancen, eine der ersten Einrichtungen dieser Art in Niedersachsen zu werden. Es soll Anfang 2012 starten.

 

Das bisher erarbeitete Grobkonzept begeisterte die Stader Kommunalpolitiker. Schulleiter Marc Rohde und Ulrike Hermenau, Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Hahler Weg, stellten die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe , an der auch der DRK-Kindergarten in Hahle beteiligt ist, bei einer gemeinsamen Sitzung des Stader Schulausschusses und des Ausschusses für Kinder, Jugendhilfe und Soziales vor.

 

Geplant ist ein Kita-Baustein mit drei altersübergreifende Gruppen für 30 Kindergarten und 30 Hortkinder, für die eine Betreuungszeit von 7 bis 18 Uhr gewährleistet werden soll. Die Gruppen nutzen nicht nur die Raumkapazitäten der Ganztags-Grundschule, sie kooperieren vor allem auch pädagogisch: Gemeinsame „Lernwerkstätten“, Sprachförderung und Elternbegleitung gehören zu den vernetzenden Angeboten im Bildungshaus. Kinder ab drei Jahren können sich bis zum Abschluss der Grundschule in vertrauter Umgebung entwickeln und werden kontinuierlich von den gleichen Erziehern und Pädagogen begleitet. Aufgenommen werden nicht nur Kinder aus dem Stadtteil Hahle, doch diese genießen Vorrang: Rechtzeitige Anmeldung sichert freie Plätze.

 

Die beiden Ausschüsse empfahlen die Einrichtung des Bildungshauses einstimmig. Die erforderlichen Baukosten von 270.000 Euro und weitere 150.000 Euro für Inventar und Ausstattung sind bereits im Haushalt 2011 eingeplant.

 

Noch höher sind die laufenden Ausgaben: Ab 2012 entstehen neben Personalkosten in Höhe von rund 380.000 Euro jährliche Betriebskosten von 135.000 Euro. Die zu erzielenden Einnahmen sind auf gut 126.000 Euro pro Jahr veranschlagt. Trotz der defizitären Haushaltslage setzt die Hansestadt damit auf den Ausbau ihrer Bildungs- und Betreuungsangebote.

 

Details zum Bildungshaus unter http://gs-hahle.de/planung/

Quelle: Neue Stader Wochenblatt - 24.11.2010 - Nr. 47-41. Jg. - S. 3

20. November 2010

Herr Rohde und Frau Hermenau

 

Stadt leistet sich teures Modell

 

Schule und Kita: Fraktionen sind Feuer und Flamme für Bildungshaus in Hahle

 

STADE. Die Hansestadt Stade will am Grundschulstandort Hahle das erste "Bildungshaus" seiner Art in Niedersachsen schaffen und an einem Ort Kinder ganztags betreuen und beschulen, Eltern bilden und Angebote für Kooperationspartner schaffen. Ziel ist eine durchgängige (früh)kindliche Bildung - ein innovatives Modell, das bundesweit nur zaghaft erprobt wird.


Alle Fraktionen sind Feuer und Flamme. Trotz defizitärer Haushaltslage segneten Schul- und Jugendhilfeausschuss am Donnerstagabend hohe Investitions- und Betriebskosten ab. Pro Jahr, so rechnete Erster Stadtrat Dirk Kraska vor, fallen 400000 Euro an Betriebs- und Personalkosten an. Genau diese Summe werden schon 2011 Umbauten und Inventar verschlingen. Start des Vorzeige-Projektes soll im Februar 2012 sein.


Die Option bietet sich, weil das Vincent-Lübeck-Gymnasium im Sommer 2011 seine Nebenstelle in der Grundschule Hahle aufgibt. So ist Platz für eine ganz neue städtische Kindertagesstätte mit 60 Plätzen für 30 Kindergarten- und 30 Hortkinder. Sie sollen altersübergreifend in drei Gruppen zwischen 7 und 18 Uhr betreut werden. In der Kita beginnt ihr langer Lernweg "von drei bis zehn" - mit durchgängiger Sprachförderung, angstfreiem Übergang und Begleitung durch gemischte pädagogische Teams.


Eine Gruppe um Grundschulleiter Marc Rohde und Stades Kita-Fachberaterin Ulrike Hermenau arbeitet seit einem Jahr am Grobkonzept. Mit im Boot auch die beiden bestehenden Kita-Einrichtungen in Hahle (Stadt und DRK sind Träger), die ihrerseits von geplanten "Lernwerkstätten" profitieren werden und mit zum Netzwerk gehören. Das soll später immer weiter geflochten werden, in dem man etwa Partner für Elternbildung gewinnt.


Die zweizügige Grundschule mit ihren 128 Kindern arbeitet seit August nach dem Konzept der Offenen Ganztagsschule. "Es läuft sehr gut", berichtete Rohde im Rathaus. Auch die 18 Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag bieten Vernetzungspunkte. Zum neuen Schuljahresbeginn zieht eine Kooperationsklasse der Förderschule für geistige Entwicklung ein. Dann ist auch ein Anspruch an Inklusion erfüllt.


Politiker/innen aller Fraktionen zeigten sich begeistert. Sie wollen dieses Projekt, auch weil es Bewegung in die ganze Kita-Szene bringen wird. Man wirbelt da ganz schön was durcheinander, wissen Politik und Verwaltung. "Wir müssen aufpassen, dass wir bei Eltern nicht zu hohe Erwartungen schüren", erklärte Kristina Kilian-Klinge. Die Platzzahlen sind begrenzt, Vorrang haben die Hahler. (je)

18. November 2010

Bildung und Klettern

Ausschüsse diskutieren

 

STADE. Über das Projekt Bildungshaus Hahle diskutieren am Donnerstag, 18. November der Schulausschuss und der Ausschuss für Kinder-, Jugendhilfe und Soziales der Stadt Stade. Sitzungsort ist ab 18 Uhr der Ratssaal. Anschließend tagt der Jugendhilfeausschuss alleine weiter. Ihm liegt ein Antrag der SPD-Fraktion vor. Sie regt an, die Innenstadt kinderfreundlicher zu gestalten und dort ein vielseitiges Spiel- und Klettergerät zu montieren. Ein Standort sei noch zu finden. Außerdem befasst sich der Ausschuss mit dem Konzept zum Ausbau der Kinderbetreuung, das die Verwaltung vorgelegt hat, und dem Haushalt 2011. (je)

17. November 2010

Bildungshaus und Handlungskonzept

 

hr. Stade. Zu einer gemeinsamen Sitzung kommen der Stader Schulausschuss und der Ausschuss für Kinder, Jugendhilfe und Soziales am Donnerstag, 18. November, um 18 Uhr im Stader Rathaus zusammen. Thema ist die Einrichtung eines „Bildungshauses" in der Grundschule Hahle.

 

Anschließend geht es im Jugendhilfeausschuss um das Handlungskonzept der Verwaltung zum Ausbau der Kinderbetreuung und die Haushaltsberatungen für 2011.

Quelle: Neue Stader Wochenblatt - 17.11.2010 - Nr. 46-41. Jg. - S. 3

13. November 2010

Foto: bilderbox

Gleiche Chancen

 

Senioren sammeln Spenden für Bildungsförderung STADE. Lernprogramme im Internet sind für die Schüler der Grundschule Hahle eine tolle Möglichkeit, auch zu Hause etwas für ihre Bildung zu tun. Das einzige Problem: Nicht jedes der Kinder wächst in einer Familie auf, die sich die dafür nötige Ausstattung leisten kann.


"Für einige Kinder ist es ein bisschen ungerecht", weiß Schulleiter Marc Rohde. Während ihre Mitschüler das im Unterricht erlernte Wissen unter Anleitung ihrer Lehrer auf Seiten wie antolin.de oder mathepirat.de festigen, fehlen diesen Schülern die Zugriffsmöglichkeit auf das Internet und die Lernplattformen. "Die Kluft wird dadurch noch immer weiter vergrößert", so Rhode.

 

Internetzugänge für die Kinder sollen vor Ort in der Grundschule Hahle frühestens in einem Jahr installiert werden. Schon jetzt setzt sich der Verein "Senioren fördern Bildung" dafür ein, die fehlenden Computer für die heimischen Schreibtische der Schüler zu besorgen. Wer das Projekt unterstützen will, findet alle nötigen Daten für eine Spende auf der Homepage des Vereins. www.sfb-verein.de (mm)

6. November 2010

Mittel aus dem Konjunkturpaket II helfen bei der Finanzierung: Die Grundschule in Hahle wird für 125.000 Euro mit Energiesparleuchten ausgerüstet - Foto: hr

Weiter Stagnation am „Roten Platz"
Projektentwickler macht Rückzieher - Stadt investiert in die Grundschule Hahle

 

hr. Stade. Nach dem Rückzieher eines Projektentwicklers, der am so genannten „Roten Platz" in Stade-Hahle wieder einen Nahversorger ansiedeln wollte, stagniert die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich des Stadtteils. Auch die Auffrischung der in die Jahre gekommenen Ladenzeile am Lerchenweg hänge davon ab, dass dort jemand investiere, sagt Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof. Zurzeit sei nur der Neubau des Penny-Marktes in Hahle aktuell. Den Bauantrag dafür habe er schon gesehen.

 

Allerding steht in dem Stadtteil eine neue Investition in die städtische Infrastruktur an: Im Rahmen des Konjunkturpakets II steht in der Grundschule Hahle der Einbau von Energiesparleuchten und der dafür erforderlichen Elektronik an: Der entsprechende Auftrag mit einem Volumen von 125.000 wurde gerade an ein Stader Unternehmen vergeben.

 

In den Räumen der ehemaligen Orientierungsstufe, die zurzeit noch als Außenstelle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) genutzt werden, ist die Einrichtung eines „Bildungshauses" geplant. Und zwar sobald die VLG-Schüler an die Glückstädter Straße zurückkehren können, wo der lang ersehnte Erweiterungstrakt im Bau ist. Das Konzept des Bildungshauses sieht vor allem eine engere pädagogische Verzahnung von Kindertagesstätte und Grundschule vor. Außerdem sollen weitere Krippenplätze im Schulgebäude entstehen.

Quelle: Neue Stader Wochenblatt - 06.11.2010 - Nr. 44a-41. Jg. - S. 3 / Gesamt

27. Oktober 2010

Hahle: Verbrauchermarkt-Pläne gecancelt

 

Stade: Bürgermeister Rieckhof will nach wie vor den Roten Platz neu gestalten - Schule wird Bildungshaus

 

STADE. Die Pläne, den sogenannten Roten Platz am Lerchenweg im Stade-Hahle neu zu gestalten und dort einen Frische-Verbrauchermarkt zu bauen, sind offenbar gescheitert. Der Investor habe keinen Betreiber finden können und habe das Projekt deshalb ad acta gelegt, sagt Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof. Gleichwohl hält der Bürgermeister an der Idee fest, den Roten Platz und die angrenzende Ladenzeile auf lange Sicht neu zu gestalten.


"Das machen wir natürlich nur in Abstimmung und gemeinsam mit den Eigentümern", sagt Rieckhof. Er denkt dabei offenbar an die Proteste vom letzten Winter, als die ursprünglichen und jetzt gescheiterten Pläne bekannt wurden. Damals wurde geäußert, dass die nicht sehr ansehnliche Ladenzeile abgerissen und woanders neu aufgebaut werden solle. Diese Aussage vom Chef der Wohnstätte, Frank Wilshusen, hatte die Ladenpächter und Eigentümer auf den Plan gerufen. Wie man denn planerisch über ihr Eigentum verfügen könnte, ohne mit ihnen zu sprechen, empörten sich die Eigentümer.


Tatsächlich gebaut wird aber ein neuer Penny-Markt in Hahle. Er entsteht ziemlich genau an der Stelle, wo der alte steht, wird aber erheblich größer. Verlegt wird dafür auch das Regenrückhaltebecken. Der Bauantrag liegt bei der Stadt bereits vor.


Wenn es nun erneut an die Planungen des Roten Platzes gehe, werde er alle Betroffenen mit einbeziehen, sagt der Bürgermeister. Denn ihm liegt offenbar viel an der positiven Entwicklung Hahles. So wurden und werden derzeit Schule und Turnhalle in Hahle saniert. Gerade wurde vom Verwaltungausschuss (VA) ein Auftrag über 125 000 Euro zur energetischen Verbesserung der Grundschule in Auftrag gegeben.


Besonders erfreut es den Bürgermeister, dass aus der Grundschule in Hahle ein Bildungshaus entstehen soll, wo unter anderem in Kooperation mit dem Kindergarten die Grundschüler betreut, aber auch Bildungsangebote für Eltern und andere Erwachsene gemacht werden. Die Grundschule soll damit eine Art Bildungshaus für das Quartier werden und Pilotcharakter für die Stadt und vor allem für die Nutzung von anderen Schulgebäuden in Stade haben.


Hahle war in den Fokus von Politik und Verwaltung gerückt, nachdem durch die sogenannte Kriminalitätsstudie deutlich wurde, dass viele Hahler sich nicht sicher fühlen in ihrem Stadtteil. Die Polizeistatistik bestätigte diese gefühlte Unsicherheit jedoch nicht. Gleichwohl wurde ein runder Tisch installiert und ein Programm aufgelegt, um den Stadtteil aufzupeppen. (pa)

30. September 2010

25. August 2010

Schöpft in der Mensa aus dem Vollen: Lilia Winking mit Bürgermeister Rieckhof und Schulleiter Marc Rohde. Foto Stief

Mensa lockt Schüler


Bildungshaus kommt

 

STADE. "Das Essen schmeckt super", findet Marc Rohde, Leiter der Grundschule in Hahle. Und das scheinen die Kinder auch so zu sehen, denn 80 Prozent der 155 Grundschüler gehen mittags in ihre neue Mensa. Die Mensa ist ein Baustein auf dem Weg zur "Vorzeigeschule" - so nennt sie Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof.


Eine Million Euro sind an der Grundschule in Hahle bereits verbaut worden. Der Bau der Mensa für die frische Ganztagsschule kostete 250 000 Euro.


Auch die Sanierung des Grundschulgebäudes hat begonnen. Die Toilettenanlage erneuerten die Handwerker, auf den Fluren sind die Spuren ihrer Arbeit deutlich zu sehen. Die Klassenräume im Obergeschoss kommen auf den neuesten Stand, dann sind die Fachräume im Erdgeschoss dran. Ein umfangreiches Brandschutzkonzept wird umgesetzt, ein Fahrstuhl installiert. Die Gebäudewirtschaft Stade und das Konjunkturpaket II bringen zusammen 700 000 Euro auf die Waage.


An der Turnhalle ersetzten die Arbeiter die Glasbausteine durch hochdämmende Fassadenelemente. Auch die Sanierung der Halle selbst steht noch aus, sie allein wird mit 650 000 Euro auf Vordermann gebracht. Und als wär das noch nicht genug: Die Außenanlagen sind nicht mehr zeitgemäß.


"Hier soll eine Top-Schule entstehen", sagt Bürgermeister Rieckhof. Und damit meint er nicht nur das Bauliche. Die Grundschule soll zusammen mit dem Gemeindehaus in der Nachbarschaft ein Zentrum für Hahle werden und auf den Stadtteil ausstrahlen.


Wenn die Schüler des Vincent-Lübeck-Gymnasiums (VLG) aus den Räumen der ehemaligen Orientierungsstufe ausgezogen sind, wird dort nach den Vorstellungen Rieckhofs ein "Bildungshaus" entstehen. Eine Kindertagesstätte bietet 70 Kindern Platz, ein Ableger der Förderschule G ist für 20 Kinder geeignet. VHS-Kurse sollen den Jüngeren etwas beibringen, die Kirche und weitere Kooperationspartner füllen dann die Räume mit Leben. Ein Ort soll entstehen, den die Hahler Bürger mögen und gerne aufsuchen, sagt Rieckhof.


Bei den Grundschülern klappt das schon. Vielleicht, weil die Liebe auch durch den Magen geht. "Hier schmeckt das Essen genauso gut wie zuhause", sagt ein Junge und freut sich aufs Mittagessen.

14. August 2010

Wie liegt das Instrument in der Hand? Mit Rektor Marc Rohde (links) und Gitarrenlehrer Horst Scharneweber testen Gina-Marie und Fabian Seifert, ob eine Gitarren-AG das Richtige für sie ist. Foto Martens

Schule zieht neue Saiten auf


Grundschule Hahle jetzt mit Ganztagsangebot - Dreiviertel machen mit

 

STADE. Nach einem Jahr intensiver Planung empfing die Grundschule Hahle ihre Schüler nach den Sommerferien als offene Ganztagsschule. An drei Tagen in der Woche erwartet die Kinder jetzt ein verlässliches Freizeitprogramm. In welchen Arbeitsgemeinschaften (AG) sie ihre Nachmittage verbringen wollen, entschieden die Erst- bis Viertklässler während einer Vorstellungsrunde der AG-Anbieter.

 

Fabian Seifert musste nicht lange überlegen, an welcher Stelle er sein Kreuz für die Wahl der AG am Mittwochnachmittag machen würde: Schon immer wollte der Neunjährige Gitarre spielen lernen, jetzt war die Gelegenheit gekommen. Am Stand von Gitarrenlehrer Horst Scharneweber testete er das Saiteninstrument, bevor er sich endgültig entschied. Insgesamt standen ihm 19 Arbeitsgemeinschaften von der Hundeschule bis hin zum Geschichten erzählen zur Auswahl.

 

"Es ist sehr schön, dass die Kinder betreut und gefördert werden", sagte Sandra Seifert. Ihre Zwillinge Gina-Marie und Fabian gehören zu den 74 Prozent der 155 Grundschüler in Hahle, die sich für das Angebot der Ganztagsschule angemeldet haben. Jeden Tag können sie in der neuen Mensa Mittag essen, auch die Hausaufgabenbetreuung wird täglich angeboten. Von Dienstag bis Donnerstag stehen bis 16 Uhr außerdem die Arbeitsgemeinschaften auf dem Programm.

 

"Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir das Ganze auf den Weg gebracht haben", sagt Rektor Marc Rohde. Er erinnert sich aber auch an die unangenehmen Seiten der Planung. Zwei Wochen vor den Ferien stand die Absegnung der Ganztagsschule Hahle durch das Land Niedersachsen noch aus. Ohne die Zusicherung finanzieller Mittel hatte Rohde nur acht Wochen vor Schulbeginn keine Möglichkeit, die letzten Schritte für die Einrichtung der Ganztagsschule in die Wege zu leiten.

 

Auch die Freude über die hohe Zahl der Anmeldungen sei mit einem Wermutstropfen verbunden: Die mittlerweile zugesagte finanzielle Unterstützung durch das Land erfolge pauschal und unabhängig von der Schülerzahl. Mit Hilfe zahlreicher Kooperationspartner ist es der Grundschule Hahle dennoch gelungen, dem hohen Bedarf an einer ganztägigen Betreuung gerecht zu werden. Und so wird nach der abschließenden Organisation in der ersten Schulwoche jeder Ganztagsschüler einen individuellen Stundenplan für das kommende Halbjahr in Händen halten. "So behält jeder die Übersicht", sagt Rohde und ergänzt: "Es ist wichtig, dass alles reibungslos klappt."

28. Juli 2010

Soll rechtzeitig fertig werden: Noch ist die neue Mensa der Grundschule Hahle eine Baustelle Fotos: hr

Schulen bleiben Baustellen
Grundschul-Mensa und Sporthallen-Fenster rechtzeitig fertig - ansonsten wird weiter kräftig gebaut

 

hr. STADE. Eine Woche vor dem Ende der Sommerferien wird auf den Stader Schulbaustellen überall noch kräftig gewerkelt. Bis auf die Grundschule Bockhorster Weg, wo die Sporthalle neue Kunststoff-Fensterelemente bekommt, werden die Bauarbeiten auch noch während des Schulbetriebs weitergehen.


Auch wenn es am Montag noch nicht danach aussah: Die Mensa der Grundschule Hahle, die zur Ganztagsschule wird, soll bis zur ersten Essen-Ausgabe am Montag, 9. August, fertig sein. Die Portionen müssen vorerst allerdings „provisorisch" von außen angeliefert werden, weil von dem
neuen Aufzug im Treppenhaus noch nichts zu sehen ist.


In den Schulfluren sind die hölzernen Deckenverkleidungen demontiert. Vor allem im Toilettenbereich herrscht noch Rohbau-Atmosphäre: Voraussichtlich bis Ende August müssen die Grundschüler auf andere Toiletten im Gebäude ausweichen. Danach geht es mit der Sanierung der Klassenräume im Rahmen des Konjunkturprogramms II schrittweise weiter - bis zum Herbst 2011.


Auch die Sporthalle in Hahle hat neue Fensterelemente aus Kunststoff bekommen, die für eine gute Wärmeisolierung sorgen. An der Halle gehen die Bauarbeiten mit einer Fassaden-Sanierung ebenfalls weiter.
Die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) wird ihre Räume im Schulzentrum erst nach den Herbstferien beziehen: Eine unerwartet aufwändige Entsorgung alter Bodenplatten, für die eine Spezialfirma nachträglich engagiert werden musste, hat die Arbeiten im ehemaligen „OS-Turm" verzögert.


Weil dort für den Schulstart genug andere Klassenzimmer zur Verfügung stehen, ist das für IGS-Leiter Jörg Moser-Kollenda kein Problem. Er sorgt sich allerdings, dass Baulärm den Schulbetrieb stören könnte.


An der Realschule Camper Höhe wurden die mit dem größten Lärm verbundenen Arbeiten in den Ferien erledigt. Der erste Bauabschnitt der umfangreichen Schulsanierung geht bis 2011 planmäßig weiter.

14. Juli 2010

Dirk Kraska und Andreas Boberg von der komplett eingerüsteten Realschule Camper Höhe. Foto Eidtmann

Drei Großbaustellen der Stadt Stade

Realschule Camper Höhe, neue Gesamtschule und Grundschule Hahle

 

STADE. Die Stadt Stade hat parallel drei schulische Großbaustellen am Wickel: Sie saniert die komplette Außenfront der Realschule Camper Höhe, startete am Hohenwedel den Umbau im Bestand zur Integrierten Gesamtschule (IGS) und errichtet in der Grundschule Hahle eine Mensa, die pünktlich zum Start des Ganztagsbetriebs im August in Betrieb gehen kann.

 

Zudem entsteht gerade das neue Hausmeisterhaus in Bützfleth (danach kann der geplante Abriss des alten Schulteils erfolgen) und werden bei zwei Schulturnhallen (Hahle und Bockhorster Weg) große, energiefressende Glasfronten durch lichtdurchlässige Kunststoffelemente ersetzt.

 

Eine lange Liste also, die der Erste Stadtrat Dirk Kraska und der kaufmännische Leiter der Gebäudewirtschaft (GWS), Andreas Boberg, gar nicht so spektakulär finden. Die Stadt als Träger investiert seit Jahren sehr viel in ihre Bildungsstätten, modernisiert nach und nach alte Schulen (wie zuletzt die Hauptschule Thuner Straße) und investiert fortlaufend in Wärmedämmung und Energiespartechnik.

 

Die jetzt gestartete Rund-um-Erneuerung der Außenhülle der Realschule Camper Höhe wäre ohne die 1,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung in diesem Umfang wohl nicht realisiert worden. Die Stadt selbst schießt für den ersten Bauabschnitt 960 000 Euro zu. Und sie finanziert zudem mit 475000 Euro die Sanierung des Flachdaches der Sporthalle nebenan. Die Halle soll im Oktober fertig sein, die Realschule muss noch über Jahre mit Handwerkern leben. Der Umbau im Schulzentrum Hohenwedel, wo ein Jahrgangsquartier für die ersten 146 Kinder der neuen IGS und ein Verwaltungsbereich geschaffen werden, läuft nicht wie gedacht. Es gab Verzögerungen. "Wir hoffen, dass das Klassenrevier zum Schulbeginn fertig wird", sagt Kraska. Der Umbau zur IGS wird bis 2017 in acht Abschnitten erfolgen. Hier ist der Landkreis der Hauptzahlmeister. Zugleich erfolgt eine energetische Sanierung, die allein die Stadt Stade trägt.

 

Die Grundschule Hahle bekommt eine Mensa samt Lift, neue Schülertoiletten, eine bessere Akustik in mehreren Räumen und wird ebenfalls energetisch saniert. Das Gesamtpaket für Grundschule, die neue pädagogische Wege geht, wird bis Spätherbst 2011 abgewickelt. (je)

17. Juni 2010

Pokal für den fairsten Fußball

 

STADE. Nicht nur bei der WM in Südafrika wird gekickt, sondern am Sonnabend, 19. Juni, auch im Stader Stadtteil Hahle. Die Markus-Kirchengemeinde lädt gemeinsam mit dem Schulverein „Gut Hahle“ zum Fair-Play-Fußballturnier auf das Gelände der Grundschule Hahle ein. In diesem Jahr werden mehr als 250 Kinder der Grundschulen Haddorf, Hahle und Wiepenkathen erwartet.

 

Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel. Ab 9.45 Uhr geht es auf den drei Rasenplätzen der Grundschule für die 26 Mannschaften nicht nur um die meisten Tore, sondern auch um das fairste Spiel. Denn den größten Pokal bekommt die Mannschaft, die am fairsten spielt. Ab 15 Uhr werden die Pokale verliehen. (st)

 

Quelle: Stader Tageblatt - Nr. 139 · 139. Jahrgang · C 6438 - Donnerstag, 17. Juni 2010

12. Juni 2010

Die Gerüste an der Sporthalle stehen schon: In die Sanierung der Realschule Camper Höhe fließen 1,75 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket I: Der erste Bauabschnitt kostet rund 2,8 Millionen Euro Foto: hr

Kracharbeiten in den Ferien

 

Sanierung der Realschule Camper Höhe beginnt: Aufträge für 1,7 Millionen Euro sind vergeben

 

Die Sanierung der Realschule Camper Höhe beginnt: Für den ersten Bauabschnitt hat der Stader Verwaltungsausschuss ein dickes Paket von Aufträgen mit einem Volumen von rund 1,7 Millionen Euro vergeben. Das entspricht etwa der Summe, die die Hansestadt aus dem Konjunkturpaket I für die energetische Sanierung der Schulgebäude bekommt.

Insgesamt sollen knapp 2,8 Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt investiert werden. Weitere 1,1 Millionen Euro sind für den zweiten Bauabschnitt veranschlagt, die die Stadt aus eigener Kraft aufbringen muss. Dabei kommen die im Jahr 1977 entstandenen flacheren Schultrakte an die Reihe.

 

Zum Auftakt der Sanierungsarbeiten sollen zunächst Flachdach-Tragteile der Sporthalle erneuert werden: Bei der statischen Überprüfung der Bausubstanz waren Risse festgestellt worden. Auch an anderen Stellen gab es unliebsame Überraschungen: Die Schulgebäude wurden in den 1960er Jahren zum Teil nicht so errichtet, wie es die Baupläne vorsahen. Deshalb verzögerten umfangreiche Neuberechnungen die ursprünglich schon im vergangenen Jahr geplanten Sanierungsarbeiten.

 

Größter Brocken unter den vergebenen Aufträgen ist ein Wärmedämm-Verbundsystem, mit dem die Außenwände für gut 650.000 Euro isoliert werden. Eine hinterlüftete Vorhang-Fassade aus Aluminium, die teilweise verklinkert und verputzt werden soll, kostet 242.000 Euro. Der Einbau neuer Fenster und Fassaden-Elemente schlägt mit weiteren 270.000 Euro zu Buche. Metalldach-Elemente, die leicht geneigt die alten Flachdächer ersetzen, kosten gut 200.000 Euro. Für 386.000 Euro wird eine neue Heizungs- und Regeltechnik eingebaut, die es künftig ermöglicht, die jeweilige Raumtemperatur individuell zu regulieren.

 

Nach dem Zeitplan der Gebäudewirtschaft Stade (GWS), die für die städtischen Immobilien zuständig ist, sollen die Kracharbeiten erst am Donnerstag, 24. Juli. beginnen. Die Sommerferien werden aber nicht ausreichen, um alle Sanierungsarbeiten zu erledigen. Unter anderem ist der Austausch der Fenster während des laufenden Schulbetriebs geplant.

 

● Mit 1,75 Millionen Euro steckt Stade den Löwenanteil der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket in die Sanierung der Realschule Camper Höhe, die sonst über mehrere Jahre zur Baustelle geworden wäre. Weitere Konjunkturmittel fließen in die 700.000 Euro teure Erneuerungen an der Grundschule Hahle und in die Medienausstattung von sieben Schulen, die 200.000 Euro kostet.

 

Quelle: Kreiszeitung Stader Wochenblatt vom 12.06.2010 - Seite 3

19. Mai 2010

Suchen Senioren, die Kinder der Grundschule Hahle unterstützen: Ilse Schwope, Gründerin des Vereins „Senioren fördern Bildung“, und Schulleiter Marc Rohde (Foto: hr)

Senioren für Schul-Einsatz
Verein sucht Ehrenamtliche: Hausaufgaben-Betreuung und andere Angebote in der Grundschule Hahle

 

hr. STADE. Die Grundschule Hahle, die ab August als Ganztagsschule an den Start geht, bekommt Unterstützung vom Verein „Senioren fördern Bildung“ (sfb), dessen ehrenamtliche Helfer bereits an Buxtehuder Grundschulen erfolgreich im Einsatz sind (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt sucht Vereinsgründerin Ilse Schwope (66) auch in Stade nach Freiwilligen, die sich bei der Unterstützung der Grundschüler engagieren möchten.


Schulleiter Marc Rohde (31) ist vom Beispiel der Grundschule Altkloster beeindruckt, wo sfb-Senioren die Kinder bei Bedarf sogar während des Unterrichts fördern und unterstützen. Das wünscht er sich auch für seine Schule, an der bereits 65 Prozent der Kinder für das neue Ganztagsangebot angemeldet sind.

 

„Dafür bedarf es der Hilfe von Menschen, die Zeit für Kinder haben“, sagt Rohde. Es soll an drei Tagen in der Woche Nachmittags-Angebote in der Grundschule geben, für die auch Schüler aus anderen Stader Grundschulen angemeldet werden können.


Bevor Sport, Musik oder Theater in Arbeitsgemeinschaften starten, steht nach dem Mittagessen Hausaufgaben-Betreuung auf dem Stundenplan. Vor allem dafür werden Frauen und Männer gesucht, die in kleinen Schülergruppen mit den Kindern arbeiten. Pädagogische Vorkenntnisse oder spezielles Fachwissen werden nicht erwartet - nur „ein Händchen für Kinder“ sollten die Helfer mitbringen. Mit regelmäßigen Treffen will Schulleiter Rohde für Erfahrungsaustausch und Unterstützung sorgen. Ihm ist vor allem die Zuverlässigkeit der Senioren wichtig. Den individuellen Zeitaufwand können die Ehrenamtlichen selbst bestimmen - Ersatz in Urlaubszeiten soll kein Problem sein.


Außer bei der Hausaufgaben-Betreuung ist Hilfe auch in anderen Bereichen des künftigen Ganztagsbetriebs willkommen: Schachspieler, die Kindern in die Geheimnisse des Spiels einweihen. Handwerker, die Holzarbeiten betreuen oder den Kindern zeigen, wie Fahrräder repariert werden. Auch andere Angebote sind erwünscht.


Ilse Schwope hat bereits die erste Ehrenamtliche für die Hausaufgaben-Betreuung vermittelt. Jetzt bittet sie weitere Senioren, die „etwas zurückgeben möchten“, sich bei ihr zu melden, wenn sie in der Grundschule Hahle helfen wollen.


Kontakt unter Tel. 0 41 67 - 93 05 44 oder E-Mail eschwope@web.de - Infos über den Verein im Internet unter: www.sfb-verein.de

Quelle: Kreiszeitung - Neue Stader Wochenblatt v. 19.05.2010 S. 2

8. Mai 2010

Grünes Licht für Ganztagsschulen (hr).

 

Das Niedersächsische Kultusministerium hat grünes Licht für fünf neue Ganztagsschulen im Landkreis Stade gegeben. Mit Beginn des neuen Schuljahres
wird es Ganztagsangebote an der Halepaghen-Schule und am Gymnasium Süd in Buxtehude, an der Elbmarschen-Schule in Drochtersen sowie an der Grundschule Hahle und der Integrierten Gesamtschule in Stade geben.

 

Entsprechend ihrer Größe sollen die Schulen zusätzliche Lehrerstunden zur Umsetzung ihrer Ganztagskonzepte erhalten. Die Kosten für erforderliche Um- und Anbauten bringen die Kommunen als Schulträger auf.

 

Quelle: Kreiszeitung - Neue Stader Wochenblatt

23. April 2010

Schuleltern sind für den ganzen Tag
Frage-Abend bei der Grundschule Hahle

 

STADE. Die Grundschule Hahle in Stade rechnet mit einer großen Akzeptanz bei den Eltern, wenn sie zum neuen Schuljahr den offenen Ganztagsbetrieb startet.

 

Schulleiter Marc Rohde spürte die Pro-Stimmung beim jüngsten Frage-Abend. Wieder ließen sich 60 Eltern über den Stand informieren.

 

Die zwölf Lehrkräfte lassen sich auch auf eine gehörige Logistik ein, denn Eltern der Grundschulkinder haben viele Wahlmöglichkeiten. Zum neuen Schuljahr bietet die Grundschule Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und Arbeitsgemeinschaften, darunter Judo und Fußball, Trommeln und Theater, Bücherei und Hundeschule, Kirche mit Kindern und freies Spielen.

 

Während Eltern aufgefordert sind, ihre Kinder jetzt verbindlich anzumelden, kann die Festlegung auf eine AG im August noch abgeändert werden.

 

Die Schule plant für Freitag, 6. August, eine Vorstellungsrunde aller Anbieter - "da dürfen Eltern dann auch noch umwählen", verspricht Rohde.

 

Weil sich natürlich alles etwas einspielen muss und auch die Einschulung der Abc-Schützen im Fokus steht, soll es in der ersten Schulwoche nur Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung geben. (je)

 

Quelle: Tageblatt Online

15. März 2010

Per Los zur Gesamtschule

 

Für eine gerechte Mischung: Das Auswahlverfahren ermittelt die Kinder aus drei Leistungstöpfen

 

Rund 170 Kinder aus dem Stader Stadtgebiet wollen zum kommenden Schuljahr von der Grundschule in die 5. Klasse der Integrierten Gesamtschule wechseln. Das ergab nach Auskunft von Jörg Moser-Kollenda die Trendabfrage nach dem ersten Schulhalbjahr. Das sind mehr Schüler, als die künftige IGS zunächst aufnehmen kann.


Da nur 150 Schulplätze pro Jahrgang vorhanden sind, werden wohl die ersten IGS-Schüler in Stade ausgelost. Auch ist noch nicht bekannt, wie viele Eltern aus dem Landkreis auf einen freien Platz der Stadtschule hoffen.


Nach dem Konzept der IGS soll ihre Schülerschaft den Querschnitt aller Schüler eines Jahrgangs widerspiegeln. Wie der Leiter der Planungsgruppe Moser-Kollenda dem TAGEBLATT erklärte, werden daher drei Lostöpfe gebildet, gemessen an dem Leistungsstand aller Stader Viertklässler im letzten Grundschulzeugnis. Grundlage sind die Zensuren in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht.


Danach haben 35 Prozent aller Viertklässler eine Notensumme von drei bis sieben - also einen Durchschnitt von 2,3 und besser in diesen drei Fächern. 40 Prozent der Kinder haben eine Notensumme von acht bis zehn (im Schnitt 2,6 bis 3,3). Und bei 25 Prozent der Viertklässler ergibt die Summe aus den drei Hauptfächern elf oder höher (3,6 und schlechter).


Entsprechend werden die Lostöpfe für die IGS gefüllt: Die Kinder mit Notensumme drei bis sieben kommen in den ersten Topf, die mit acht bis zehn in den zweiten und die Kinder mit einer Notensumme von elf und mehr landen im dritten Topf. Und daraus werden entsprechend die künftigen IGS-Schüler gezogen - 35 Prozent aus dem Topf eins, 40 Prozent aus dem Topf zwei und 25 Prozent aus dem Topf drei.


Sorge, dass einer der Lostöpfe leer bleibt, dass die "guten" Schüler gleich zum Gymnasium wechseln, hat Moser-Kollenda nicht. Es setzt auf das Konzept der IGS, dass auch die Eltern von potenziellen Gymnasiasten überzeugen werde.


Übrigens: Es hat wenig Sinn, die abgebende Grundschule zu einer besseren Empfehlung zu überreden, um die Chancen auf einen IGS-Platz zu erhöhen. "Die Empfehlung spielt keine Rolle", sagt der Leiter der Planungsgruppe, "da müsste man schon die Lehrkräfte überreden, eine bessere Zensur zu geben und das, glaube ich, macht kein Kollege."

 

Anmeldetermine


Am 7. und 8. Juni sind die Anmeldetermine für die neue IGS, am Abend des 8. Juni werden die Schüler ausgelost.


Wer abgelehnt werden muss, hat ausreichend Zeit, sich an den anderen weiterführenden Schulen anzumelden. Die Gymnasien nehmen Anmeldungen bis Ende derselben Woche an, die Hauptschule Thuner Straße und die Realschule Camper Höhe haben ihre Anmeldetermine in der Woche darauf.


Quelle: Tageblatt Online

24. Februar 2010

20. Februar 2010

13. Februar 2010

Den ganzen Tag gut aufgehoben


Grundschule bietet ab Sommer Ganztagsbetreuung

 

STADE. Schon zum nächsten Schuljahr startet die Grundschule Hahle mit dem Ganztagsbetrieb. Da sie dann Angebotsschule ist, können auch Kinder aus anderen Stadtteilen dort unterrichtet werden.

Nach der Montessori-Schule ist die Grundschule Hahle die zweite Grundschule im Stadtgebiet, die Ganztagsbetreuung anbietet. Schulleiter Marc Rohde und sein Team basteln wie wild am Konzept. An drei Tagen sollen die Kinder nachmittags bis 16.15 Uhr in der Schule gut aufgehoben sein. An allen fünf Werktagen gibt es ein warmes Mittagessen. "Es gibt hier im Stadtteil so viele Kinder, die mittags zu Hause kein warmes Essen bekommen, daher wollen wir es jeden Tag anbieten", so Rektor Rohde. Hierfür wird ab den Osterferien eine Mensa gebaut, die rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertig sein soll. Die warme Mahlzeit, geliefert von der Qualifizierungsküche, wird 1,80 Euro pro Kind und 1,12 Euro für Kinder von Hartz IV-Empfängern kosten.


Schon jetzt bietet die Grundschule mit ihrem Förder- und Forderangebot ab 7.30 Uhr und der Hausaufgabenhilfe durch Ehrenamtliche am Nachmittag mehr als manch andere Grundschule. Das wird nun ausgebaut und kann auch von Eltern anderer Stadtteile genutzt werden. "Als Angebotsschule darf uns jedes Kind besuchen." Nicht nur Schulanfänger können angemeldet werden, sondern auch Quereinsteiger in die zweite, dritte oder vierte Klasse. Die Schülerbeförderung für Kinder, die weiter entfernt als zwei Kilometer wohnen, übernimmt der Landkreis.


Da die Ganztagsschule nicht verpflichtend sein darf, wird der reine Unterricht auf den Vormittag gelegt. Für den Nachmittag gibt es neben der Hausaufgabenbetreuung eine ganze Reihe von Freizeitangeboten, von Rap über Hundeschule (mit und ohne eigenem Hund) bis hin zur Theater-AG. Wichtigster Kooperationspartner ist der VfL Stade, der mit seinen Sparten Judo, Badminton und Basketball vertreten sein wird. Gesucht wird noch ein Leiter für eine Schach-AG. Aber auch schlichte Entspannung ohne Programm ist möglich. "Unsere Kinder müssen nicht ständig bespaßt werden", sagt Konrektorin Ulrike Nolte.


Das erste Jahr als Ganztagsschule muss das Kollegium aus Bordmitteln bewerkstelligen. Erst im zweiten Jahr erhält sie nach Auskunft Rohdes ein Budget von etwa 17000 Euro - sogenannte kapitalisierte Lehrerstunden. Die Schulleitung rechnet mit einer hohen Akzeptanz der Ganztagsschule. "Dreiviertel der Eltern haben Interesse signalisiert", so Rohde. Die Schüler müssen sich für jeweils ein Schulhalbjahr verbindlich für die Nachmittagsangebote anmelden; dabei können sie wählen, ob sie ein, zwei oder drei Nachmittage in der Schule verbringen möchten. Dann aber wird erwartet, dass die Kinder zuverlässig erscheinen. "Nur so kann eine Gruppe auch zusammenwachsen", so Nolte.


Mittelfristig - nach dem Auszug der Außenstelle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums - sollen in Kooperation mit den beiden Hahler Kindertagesstätten in der Grundschule drei Familiengruppen mit Erzieherinnen untergebracht werden. Dann können Hortkinder an fünf Tagen bis 17 Uhr betreut werden. (sh)

3. Februar 2010

27. Januar 2010

Stadt gibt Geld für Stader Schulen aus

Aufträge für Bauarbeiten vergeben

Die Stadt Stade gibt auch in diesem Jahr eine Menge Geld für die Sanierung ihrer Schulen aus. Damit wird das Modernisierungsprogramm fortgesetzt. Vor allem wird in die energetische Verbesserung investiert, also in bessere Isolierungen der Fassaden, in neue Fenster und neue Dächer. Jetzt hat der Verwaltungsausschuss (VA) Aufträge in der Größenordnung von rund 800.000 Euro vergeben.

 

Betroffen von den Arbeiten sind etwa die Grundschule Campe, wo die Turnhalle neu eingedeckt wird, oder die Realschule Hohenwedel. Auch an der Turnhalle in der Thuner Straße wird demnächst gearbeitet. An der Turnhalle am Bockhorster Weg sowie an der Turnhalle in Hahle werden alte Fenster ersetzt.


Bei den Ausschreibungen ging so mancher Auftrag auch an Firmen außerhalb des unmittelbaren Stader Umfelds. Erstaunlich - so sagt Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof - sei doch immer wieder, dass es manchmal exorbitante Differenzen in den Angebotssummen gebe. Der günstigste Anbieter macht dann das Rennen.


Saniert wird übrigens auch die Brücke Butendiek, die auf der Altländer Seite des Schwinge zum Gelände des Stader Motoryachtclubs führt. Ein Auftrag über 113.000 Euro wurde hierfür an eine schleswig-holsteinische Firma vergeben.


52.400 Euro kostet die Neugestaltung des Einmündungsbereiches Hohenwedeler Weg/Pulverweg. Dort entsteht auf dem ehemaligen Gelände von Möbel Schlichting ein neues Ärztehaus. Den Auftrag bekam die Firma Gebrüder Henning. Es handelt sich dabei um die Söhne des SPD-Ratsherren Henning, gegen den und dessen Firma wie - bei vielen anderen auch - wegen des Verdachts von Preisabsprachen ermittelt wird.


Auf den Weg gebracht hat der VA auch die Bauleitplanung für das Forschungszentrum CFK Nord in Ottenbeck sowie für die Neustrukturierung des Bahnhofsumfelds zwischen Güterbahnhof, dem geplanten neuen Staatsarchiv am Grabenweg bis hin zum Gelände des ehemaligen Mineralölwerks.


Wie kürzlich ausführlich berichtet, sollen hier neue Erschließungsstraßen entstehen. Geplant ist ein kleiner innenstadtnaher Stadtteil mit Büros, Gewerbe und Wohnen. (pa)

15. Dezember 2009

23. November 2009

Grundschule Hahle wird Ganztagsschule

21. November 2009

20. November 2009

6. November 2009

"Bürger im Dienst" für Hahle

 

Der Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung des Stader Rates beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 10. November 2009, von 18 Uhr an im Stader Rathaus (Hökerstraße 2) mit dem Freiwilligen Ordnungsdienst "Bürger im Dienst" für den Stadtteil Hahle und dem Haushalt des kommenden Jahres. Außerdem diskutieren die Politiker über das Radfahren in der Fußgängerzone in der Innenstadt, das nach dem Willen der SPD und Grünen künftig zwischen 19 und 7 Uhr erlaubt werden soll. (nd)

 

Quelle: Hamburger Abendblatt

16. Oktober 2009

14. Oktober 2009

9. September 2009

4. September 2009

2. September 2009

25. Juni 2009

22. Juni 2009

8. Juni 2009

6. Juni 2009

29. Mai 2009

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